Unter diesem Motto wurde das Friedenslicht in diesem Jahr von einem österreichischen Kind in der Grotte in Betlehem entzündet. Am dritten Advent kam das Friedenslicht traditionell nach Soest. Schon seit 27 Jahren verteilen die vier Ringverbände (BdP, DPSG, PSG und VCP) gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) das Friedenslicht in Deutschland.

Von Hand zu Hand wird es auf der ganzen Welt an Menschen „guten Willens“ verteilt und steht für den Frieden. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist diese kleine Flamme ein besonders hoffnungsvolles Zeichen. Trotz Lockdowns, Kontaktbeschränkungen und Abstand schafft es das Friedenslicht alle diese Grenzen zu überwinden.

Am Sonntag kam das Friedenslicht in Dortmund an und wurde von den Leitenden Pia und Lukas nach Soest geholt. Über den Tag verteilt fanden dort sieben kleine Aussendungsfeiern für die Delegationen der verschiedenen Stämme statt.

„Es war klar anders als sonst, aber vielleicht deswegen auch sehr besonders.“ (Pia, Juffileiterin)

Pia berichtet, dass in der Kirche vielleicht insgesamt 30 Personen Jahren waren – traditionell finden sonst am dritten Sonntag knapp 1000 Pfadfinder*innen den Weg zur Aussendungsfeier. Pia stellte fest, dass für sie so die Wichtigkeit des Friedenslichts nochmal auf eine andere Weise deutlich wurde.

In Soest angekommen, wurde gemeinsam die Aussendungsfeier vor der Albertus-Magnus-Kirche unter Einhaltung der geltenden Corona-Bedingungen gefeiert. Der Gottesdienst wurde gemeinsam mit dem Jugendgottesdienst-Kirche vorbereitet. Diese Kooperation findet jetzt schon seit drei Jahren statt. Parallel konnte das Licht kontaktlos beim „Drive-In“ auf dem Parkplatz der Firma Lehde abgeholt werden. Auch dieses Angebot wurde sehr gut angenommen.

Das Licht kann bis Silvester noch im Dom gegen eine Spende abgeholt werden. Wir möchten die Summe gerne dem „christlichen Hospiz für den Kreis Soest“ spenden.

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